Publikation von Christoph Puppe
Declared Extensions für OSCAL: Vorschlag an das NIST
Der Vorschlag, der aus der Props-Kritik folgt: Wenn die Hälfte der Grundschutz++-Daten in Props steckt, deren Bedeutung außerhalb des Dokuments lebt, braucht OSCAL einen Mechanismus, der Erweiterungs-Vokabulare im Dokument selbst deklariert. Der Draft-Pull-Request 2267 vom August 2026 schlägt genau das für den Control-Layer vor: extension-definition in den Metadaten mit Datentypen, Mustern, erlaubten Werten und Versionsangabe, dazu Wirkungsklassen von selection über tailoring und assessment bis rendering, deren Fehlen fail-closed als „ändert alles“ gelesen wird. Selbstbeschreibend ohne Netzzugriff, optional und abwärtskompatibel, abgeleitet aus dem Facetten-Modell von JASCON. Vorgestellt beim OSCAL Adopters Workshop #46 des NIST, mit der ausdrücklichen Bitte an die Community: review it, break it.