Publikation von Christoph Puppe

Re-evaluation of Nuclear Residual Risk

2025 · LinkedIn, 02.07.2025 · englisch · Christoph Puppe

Empirische Neubewertung des nuklearen Restrisikos gegen die Modelle der 1990er, konkret Ewers und Rennings (1992), mit UNSCEAR-, WHO- und IAEA-Daten. Erstens: Aus über 14.500 Reaktorbetriebsjahren ergibt sich ein schwerer Kernschaden pro 3625 Jahre statt des modellierten einen pro 33.000; die INES-7-Ereignisse betrafen aber RBMK und frühe Siedewasserreaktoren, moderne Baulinien haben eine makellose Bilanz. Zweitens: Nicht Gesundheitskosten dominieren, sondern politisch gesetzte Posten wie Dekontamination, hunderte Milliarden, das Risiko ist sozialisiert. Drittens: Die LNT-Prognosen zehntausender Krebstoter haben sich nicht materialisiert, in Fukushima waren die Gegenmaßnahmen tödlicher als die Strahlung. Konsequenz: Schadensminimierung insgesamt optimieren statt Strahlenvermeidung allein.

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